Kurberatung

Dieses Bild zeigt zwei Frauen im Gespräch

Viele Mütter und Väter sind zunehmend Manager*innen ihres Alltags. Sie müssen den verschiedensten Anforderungen von Erziehung, Haushalt, Berufstätigkeit und häufig auch der Pflege und Versorgung kranker Angehöriger gerecht werden.
Diese vielen Aufgaben meistern sie gleichzeitig oft auch unter ungünstigen und belastenden sozialen Bedingungen. Dadurch sind Sie einem enormen körperlichen und seelischen Dauerstress ausgesetzt. Diese Mehrfachbelastungen führen dann häufig zur Gefährdung oder Störung der eigenen Gesundheit.
Gönnen Sie sich eine Auszeit vom belastenden Alltag und gewinnen Sie neuen Perspektiven für sich und Ihre Familie! Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kurberatungsstellen der AWO unterstützen Sie individuell, kompetent und kostenfrei auf dem gesamten Weg zur Kur. Sie begleiten Sie von der Antragstellung und der Suche nach einem geeigneten Kurplatz über den möglichen Widerspruch bis zur Information über die Inhalte und Abläufe während der Kur.

 

 

 

Was heißt Mutter-Kind / Vater-Kind-Kur?

Eine Mutter-oder Vater-Kind-Kur bietet Ihnen Entlastung vom häuslichen Alltag und Stärkung ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit. Dabei steht immer die Mutter/Vater im Vordergrund. Die individuellen Therapiekonzepte berücksichtigen zusätzlich Ihr Verhältnis zu Ihrem Kind.

Ihre Kinder (bis 14 Jahre) können Sie begleiten und werden bei eigener Indikation mitbehandelt. Für behinderte Kinder gelten keine Altersgrenzen.

Zum Kurbeginn wird gemeinsam mit jede/r Mutter/Vater ein individueller Therapieplan erstellt, der verschiedene Elemente und Maßnahmen enthält:

  1. medizinische Behandlungen
  2. physiotherapeutische Elemente, wie Krankengymnastik, sportliche Angebote, Massagen
  3. psychosoziale Maßnahmen, wie Einzel- und Gruppengespräche, Entspannungsangebot
  4. Mutter-Kind-Interaktion, wie gemeinsame Bewegungsangebote, Spielen oder Basteln, Ausflüge

Wann habe ich Anspruch auf eine Mutter-/Vater-Kind-Kur?

Alle Frauen und Männer, die Kinder erziehen bzw. erzogen haben, können mit ihren Kindern laut §§ 24 und 41 SGB V eine Vorsorge- bzw. Rehabilitations- maßnahme in Anspruch nehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Arzt die Notwendigkeit der Kurmaßnahme attestiert.

Anerkannte elterntypische, krankheitsverursachende Faktoren sind u. a, ständiger Zeitdruck, Unruhe, Schlafstörungen und Mehrfachbelastungen durch Beruf und Familie. Eltern leiden häufig z. B. unter Allergien, Rückenproblemen oder Migräne. Eine Kur verspricht nachthaltigen Erfolg.

Der Weg zur Kur – wie beantrage ich meine Mutter-/Vater-Kind-Kur?
Sie sollten zur Beantragung einer Mutter/Vater-Kind-Kur eine Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände kontaktieren. Ein Verzeichnis darüber finden Sie auf der Homepage des Müttergenesungswerkes.
Im Rahmen eines Gespräches mit Ihrer Kurberaterin oder Ihrem Kurberater erhalten Sie alle Informationen bzgl. der Beantragung der Maßnahme, dem Inhalt und Ablauf der Kur sowie die notwendigen Formulare und sachkundige Unterstützung beim Ausfüllen. Ihr Arzt bescheinigt die medizinische Notwendigkeit und stellt ein Attest für Sie und der Kinderarzt eines für Ihr Kind/Ihre Kinder aus.

Im weiteren Verlauf unterstützt Sie die Kurberatungsstelle bei der Antrags- abwicklung mit Ihrer Krankenkasse, sucht mit Ihnen gemeinsam die geeignete Kurklinik aus und hilft bei der Kurvorbereitung. Sollte aufgrund einer Kurablehnung ein Widerspruch notwendig werden, so steht Ihnen die Kurberatungsstelle kompetent zur Seite.

Der Weg zur Kur – wie beantrage ich meine Mutter-/Vater-Kind-Kur?

Sie sollten zur Beantragung einer Mutter/Vater-Kind-Kur eine Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände kontaktieren. Ein Verzeichnis darüber finden Sie auf der Homepage des Müttergenesungswerkes.

Im Rahmen eines Gespräches mit Ihrer Kurberaterin oder Ihrem Kurberater erhalten Sie alle Informationen bzgl. der Beantragung der Maßnahme, dem Inhalt und Ablauf der Kur sowie die notwendigen Formulare und sachkundige Unterstützung beim Ausfüllen. Ihr Arzt bescheinigt die medizinische Notwendigkeit und stellt ein Attest für Sie und der Kinderarzt eines für Ihr Kind/Ihre Kinder aus.

Im weiteren Verlauf unterstützt Sie die Kurberatungsstelle bei der Antrags- abwicklung mit Ihrer Krankenkasse, sucht mit Ihnen gemeinsam die geeignete Kurklinik aus und hilft bei der Kurvorbereitung. Sollte aufgrund einer Kurablehnung ein Widerspruch notwendig werden, so steht Ihnen die Kurberatungsstelle kompetent zur Seite.