Grundstein für "AWO Soziales Zentrum" Redwitz gelegt

Individuelle Pflegeangebote als Antwort auf den demographischen Wandel

Am 2. Juni setzten Rudolf Schober,  Präsidiums-Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken mit seinen Stellvertretern Inge Aures und Manfred Lober den Grundstein für den Neubau des „AWO Soziales Zentrum Redwitz“.

Rudolf Schober begrüßte die rund 100 Gäste herzlich, darunter zahlreiche Ehrengäste. Anwesend waren Vertreter*innen des Landtages, der Regierung von Oberfranken, des Landkreises und der Gemeinde Redwitz. Sein besonderer Dank galt dabei Bürgermeister Christian Mrosek und allen Gemeinderäten, die das benötigte Grundstück kostenlos zur Verfügung stellten. Grundlage für das Projekt schuf Altbürgermeister Jochen Neumann der die angrenzende Fläche schon vor vielen Jahren für einen möglichen Erweiterungsbau reservierte.

Reges Interesse an ihrem künftigen Zuhause zeigten auch die Bewohner*innen des Seniorenzentrums der AWO. Viele nahmen gemeinsam mit ihren Angehörigen an der Grundsteinlegung teil. Dabei waren auch viele Mitarbeiter*innen. Sie freuen sich auf ihren neuen, modernen Wirkungskreis.

Rudolf Schober erläuterte die vielen Anforderungen, die mit dem Projekt verbunden waren und würdigte das Engagement des Einrichtungsleiters Dr. Steffen Coburger: „Er hat mit viel Einsatz und Weitblick die Pläne für den Neubau entwickelt und vorangetrieben.“ Zudem kämen mit der Verwirklichung des Neubaukonzeptes zu den bereits bestehenden 50 Arbeitsplätzen ca. 20 neue qualifizierte Stellen hinzu. Um den Personalmehrbedarf zu decken engagiere sich das AWO Seniorenzentrum Redwitz bereits jetzt überdurchschnittlich bei der Ausbildung von Pflegefachkräften.

Landrat Christian Meißner gratulierte in seinem Grußwort dem AWO Präsidium und der AWO Vorstandschaft zur Entscheidung für den Neubau. „Es ist ein zukunftsträchtiges Projekt in der Region, das einen Beitrag zum demografischen Wandel leistet.“ Mit dem Neubau des AWO Sozialen Zentrum Redwitz wird ein neues Zuhause für Senioren*innen entstehen, das über viele Jahre hin Bestand haben wird. Gleichzeitig wird es flexibel nutzbar sein, um auf die sich verändernden Bedürfnisse in der Bevölkerung zu reagieren.

Das Konzept sieht unter einem Dach vier Angebotsbereiche vor:
Kleine, familiär gestaltete Wohngruppen für sicheres und geborgenes Wohnen mit Rundumversorgung im Alter; Appartements für individuelles Wohnen mit Service; eine großzügig und komfortabel ausgestattete Tagespflege und als neues Angebot den ambulanten Pflege- und Begleitungsdienst für häusliche Alltagshilfen für die Menschen in Redwitz und Umgebung.

Landrat Meißner lobte die vielfältigen Kooperationen, die das AWO Seniorenzentrum Redwitz bislang einging. Er freute sich insbesondere über das Vorhaben, im bald frei werdenden Altbau einer Außenwohngruppe für Menschen mit Behinderungen der „Regens Wagner Stiftung Burgkunstadt“ ein neues Zuhause zu bieten.
Das für den Neubau zuständige Architekturbüro Drenske aus Kulmbach präsentierte stolz den bereits sichtbaren Baufortschritt. Bauleiter Erwin Wittek befüllte eine „Zeitkapsel“ für die Nachwelt mit den Bauplänen, einer aktuellen Tageszeitung, einem EURO-Münzsatz sowie einem USB-Stick mit Fotodokumentationen zum Bauvorhaben. Die Kapsel wurde als Grundstein in das Mauerwerk eingebracht.
Im Anschluss fanden sich alle Gäste in der AWO Wohnanlage zum Weißwurstessen ein und informierten sich näher über die künftigen Angebotsstrukturen des Sozialen Zentrums.

„AWO Soziales Zentrum Redwitz“ wird im Sommer 2018 in Betrieb genommen.